Forschungsanwendungen
Diagnostik in der reproduktiven Endokrinologie. Behandlung der hypothalamischen Amenorrhoe. Optimierung von IVF-Protokollen. Forschung zu Pubertätsstörungen.
Wirkmechanismus
Kisspeptin-10 bindet an GPR54 (KISS1R), einen Gq-gekoppelten GPCR auf GnRH-Neuronen. Die Aktivierung löst eine PLC/IP3-vermittelte Calciumfreisetzung aus, depolarisiert GnRH-Neurone und stimuliert die pulsatile GnRH-Sekretion. Dies bewirkt die Freisetzung von LH und FSH aus den Gonadotrophen der Adenohypophyse.
Dosierungsinformationen
Berechnungsergebnisse
Spritzenfüllstand (100u Spritze)
Protokolle
Noch keine Protokolle mit diesem Peptid verfügbar.
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Kisspeptin and the Regulation of Reproduction
Dhillo WS, Chaudhri OB, Patterson M, et al.
Häufig gestellte Fragen
Kisspeptin-10 ist das biologisch aktive C-terminale Dekapeptid-Fragment des 54-Aminosäuren-Kisspeptin-54, beide kodiert durch das KISS1-Gen. Es bindet an den Kisspeptin-Rezeptor (GPR54/KISS1R) auf GnRH-Neuronen im Hypothalamus und dient als Hauptregulator der reproduktiven Achse. Kisspeptin-10 ist der potenteste bekannte Stimulator der GnRH-Sekretion und folglich der LH/FSH-Freisetzung. Klinische Anwendungen umfassen die diagnostische Beurteilung reproduktiver Störungen und den potenziellen therapeutischen Einsatz bei hypothalamischer Amenorrhoe und IVF-Protokollen.
Kisspeptin-10 bindet an GPR54 (KISS1R), einen Gq-gekoppelten GPCR auf GnRH-Neuronen. Die Aktivierung löst eine PLC/IP3-vermittelte Calciumfreisetzung aus, depolarisiert GnRH-Neurone und stimuliert die pulsatile GnRH-Sekretion. Dies bewirkt die Freisetzung von LH und FSH aus den Gonadotrophen der Adenohypophyse.
Diagnostik in der reproduktiven Endokrinologie. Behandlung der hypothalamischen Amenorrhoe. Optimierung von IVF-Protokollen. Forschung zu Pubertätsstörungen.




