Zusammenfassung
Eine umfassende Vergleichsanalyse von MK-677 (Ibutamoren) gegenüber injizierbaren Peptid-GH-Sekretagoga und exogenem GH, mit Bewertung von oralem Komfort, anhaltender IGF-1-Erhöhung, metabolischen Kompromissen, Tachyphylaxie-Resistenz und klinischer Evidenzqualität in Forschungs- und therapeutischen Kontexten.
MK-677 (Ibutamoren) nimmt eine einzigartige pharmakologische Position als einziges oral bioverfügbares, nicht-peptidisches GH-Sekretagog mit umfangreichen klinischen Studiendaten ein. Diese Vergleichsanalyse bewertet MK-677 gegenüber den wichtigsten Alternativen: GHRP-2, GHRP-6, Hexarelin, Ipamorelin, GHRH-Analoga und exogenem GH.
Der grundlegendste Unterschied zwischen MK-677 und allen Peptid-GH-Sekretagoga ist der Verabreichungsweg. MK-677 ist oral aktiv mit etwa 60 bis 70 Prozent Bioverfügbarkeit und erfordert nur eine einzige tägliche Kapsel oder Tablette. Jede Peptid-Alternative erfordert subkutane oder intravenöse Injektionen, typischerweise 2 bis 3 Mal täglich für optimale GH-Stimulation.
Der Vergleich der Wirkungsdauer begünstigt ebenfalls MK-677 für die anhaltende GH/IGF-1-Achsenaktivierung. Eine einzelne Dosis von 25 mg MK-677 erzeugt eine GH-Erhöhung für 8 bis 12 Stunden, was zu anhaltenden IGF-1-Erhöhungen von 40 bis 60 Prozent bei täglicher Dosierung führt.
Die verlängerte Ghrelin-Rezeptor-Aktivierung von MK-677 erzeugt jedoch eine nachhaltigere Appetitstimulation und persistentere metabolische Effekte. MK-677 wurde mit erhöhtem Nüchternglukose, reduzierter Insulinsensitivität und in einigen klinischen Studien klinisch bedeutsamen HbA1c-Erhöhungen assoziiert.
Hinsichtlich der Evidenzqualität übertrifft MK-677 alle anderen GH-Sekretagoga. Die Ergebnisse mehrerer randomisierter kontrollierter Studien mit Hunderten von Patienten, die 12 bis 24 Monate beobachtet wurden, sind veröffentlicht.



