Zusammenfassung
Eine detaillierte Vergleichsanalyse von Hexarelin gegenüber anderen Wachstumshormon-Sekretagoga, die seine einzigartige CD36-Rezeptoraktivität, überlegene akute GH-Potenz versus Tachyphylaxie-Einschränkungen, kardiovaskuläre Vorteile und Positionierung relativ zu GHRP-2, GHRP-6, Ipamorelin und MK-677 untersucht.
Hexarelin nimmt eine unverwechselbare Nische unter den GH-Sekretagoga ein als wirksamster Hexapeptid für die akute GH-Freisetzung und einziges Mitglied der GHRP-Familie mit gut charakterisierter CD36-Rezeptorbindung. Diese Vergleichsanalyse bewertet Hexarelins Vor- und Nachteile gegenüber den wichtigsten alternativen GH-Sekretagoga.
Der Vergleich zwischen Hexarelin und GHRP-2 wird oft als Potenz versus Nachhaltigkeit gerahmt. In akuten Einzeldosisstudien erzeugt Hexarelin GH-Spitzenwerte, die etwa 10 bis 30 Prozent höher sind als bei GHRP-2 bei äquivalenten Dosen. Dieser bescheidene Potenzialvorteil wird jedoch durch eine kritische Einschränkung überschattet: Hexarelins Tachyphylaxie ist wesentlich schneller und schwerer als die von GHRP-2. Nach 4 Wochen zweimal täglicher Dosierung sank Hexarelins GH-Freisetzungseffizienz um etwa 50 Prozent, während GHRP-2 etwa 70 bis 80 Prozent seiner anfänglichen Wirksamkeit beibehielt.
Der einzigartige und exklusive Vorteil von Hexarelin gegenüber allen anderen GH-Sekretagoga ist seine Affinität zum CD36-Rezeptor. Diese Bindung liegt den kardioprotektiven, antiatherosklerotischen und kardiodynamischen Verbesserungseffekten zugrunde, die von anderen Peptiden nicht reproduziert werden.



