Liraglutid versus Alternativen: vergleichende Analyse

Diabetes, Obesity and Metabolism

Autoren: Dr. Maria Gonzalez, Dr. Henrik Larsen

liraglutide
semaglutide
tirzepatide
comparison
GLP-1
obesity
cardiovascular
diabetes
Zusammenfassung

Ein umfassender Vergleich von Liraglutid mit Semaglutid und Tirzepatid, der untersucht, wie dieser Pionier-GLP-1-Agonist im Vergleich zu Wirkstoffen der nächsten Generation in Bezug auf Wirksamkeit, kardiovaskuläre Ergebnisse, Sicherheit, Bequemlichkeit und klinische Positionierung abschneidet.

## Gewichtsabnahme Liraglutid 3 mg/Tag (SCALE): -8,0 % nach 56 Wo. Semaglutid 2,4 mg/Woche (STEP 1): -14,9 % nach 68 Wo. Tirzepatid 15 mg/Woche (SURMOUNT-1): -20,9 % nach 72 Wo. Schwellenwerte (Liraglutid vs. Semaglutid vs. Tirzepatid): ≥10 % — 33,1 % vs. 69,1 % vs. 89,5 %; ≥15 % — ~14 % vs. 50,5 % vs. 78,0 %; ≥20 % — ~6 % vs. ~32 % vs. 62,9 %. ## Glykämische Kontrolle Liraglutid 1,8 mg: HbA1c -1,0–1,5 Pp. Semaglutid 1,0 mg: -1,5–1,8 Pp. Tirzepatid 15 mg: -2,0–2,4 Pp. Normoglykämie: Liraglutid ~5–15 %, Semaglutid ~20–30 %, Tirzepatid ~30–52 %. ## Kardiovaskuläre Ergebnisse LEADER (Liraglutid): 9.340 Patienten, Median-Follow-up 3,8 Jahre, MACE -13 %, CV-Mortalität -22 %, Gesamtmortalität -15 %. SUSTAIN-6 + SELECT (Semaglutid): -26 % und -20 % MACE. Tirzepatid (SURPASS-CVOT): Daten ausstehend. ## Dosierungsfreundlichkeit Liraglutid: 365 Injektionen/Jahr. Semaglutid/Tirzepatid: 52 Injektionen/Jahr. Nur Semaglutid: orale Formulierung Rybelsus. 12-Monats-Persistenzraten: wöchentliche Wirkstoffe 50–60 %, tägliche 30–40 %. ## Sicherheit und Verträglichkeit Übelkeit (39–40 %) und Abbrüche (~10 %) höher als wöchentliche Wirkstoffe, aber kürzere T½ ermöglicht schnellere UE-Auflösung. Über 15 Jahre Post-Marketing-Erfahrung — längste der Klasse. ## Klinische Positionierung von Liraglutid Vorteile: Pädiatrische Anwendung (12–17 Jahre) — einziger zugelassen; längste Post-Marketing-Erfahrung; tägliche Verabreichung — Flexibilität bei Dosisanpassungen. Einschränkungen: Geringste Wirksamkeit bei Gewichtsverlust und HbA1c; tägliche Injektionen reduzieren die Adhärenz; höhere GI-Symptomhäufigkeit.

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