MOTS-c vs Alternativen: Vergleichende Analyse

Nature Aging

Autoren: Reynolds JC, Lee C, Benayoun BA

MOTS-c
epithalon
humanin
comparison
AMPK
exercise mimetic
longevity
Zusammenfassung

Eine vergleichende Analyse von MOTS-c gegenüber Epithalon und Humanin in der Longevitätspeptid-Landschaft, die untersucht, wie AMPK-vermittelte metabolische Optimierung mit Telomerase-Aktivierung und mitochondrialer Zytoprotektions für Anti-Aging-Anwendungen verglichen wird.

MOTS-c nimmt eine einzigartige Position in der Longevitätspeptid-Landschaft als metabolischer Optimierer und Trainingsmimetikum ein, im Gegensatz zum genomischen Ansatz von Epithalon und der zytoprotektiven Strategie von Humanin. Diese vergleichende Analyse bewertet, wie diese drei Peptide das Altern durch ihre unterschiedlichen Mechanismen angehen. MOTS-cs primärer Mechanismus, die AMPK-Aktivierung, positioniert es als das metabolisch am stärksten orientierende der drei Longevitätspeptide. Die Trainingsmimetikum-Eigenschaften von MOTS-c sind von Epithalon oder Humanin unerreicht, wobei behandelte gealterte Mäuse verdoppelte Laufkapazität und verbesserte neuromuskuläre Funktion zeigen. Epithalon adressiert einen grundlegend anderen Alterungsmechanismus. Telomerverkürzung begrenzt die replikative Kapazität von Zellen im gesamten Körper, und Epithalons Fähigkeit, Telomerase zu reaktivieren, erweitert diese Kapazität. Während MOTS-c optimiert, wie bestehende Zellen metabolisch funktionieren, stellt Epithalon sicher, dass der Pool funktioneller Zellen über längere Zeiträume erhalten bleibt. Die beiden Mechanismen sind komplementär statt konkurrierend. Humanin bietet akute zelluläre Rettung vor Stressoren, die weder MOTS-c noch Epithalon direkt ansprechen. Seine antiapoptotischen Mechanismen durch STAT3-Aktivierung, BAX-Unterdrückung und IGFBP-3-Neutralisierung schützen Zellen vor oxidativen Schäden, entzündlicher Aggression und ischämischer Verletzung. Ein besonders relevanter Vergleich besteht zwischen MOTS-c und pharmazeutischen AMPK-Aktivatoren wie Metformin, das selbst als Longevitätsintervention in der TAME-Studie untersucht wird. MOTS-c ist ein endogenes Peptid, dessen Spiegel mit dem Alter natürlich sinken und das potenziell eine physiologischere Intervention darstellt als synthetische pharmazeutische AMPK-Aktivatoren.

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