Zusammenfassung
Ein praktischer Leitfaden für MOTS-c-Forschung mit Rekonstituierungsprotokollen, Dosierungsstrategien für Stoffwechsel- und Leistungsstudien, Lagerungsanforderungen, Verabreichungswegen und Sicherheitsüberwachungsempfehlungen.
MOTS-c-Forschung erfordert Aufmerksamkeit bei der ordnungsgemäßen Handhabung und dem experimentellen Design, um reproduzierbare Ergebnisse mit diesem metabolisch aktiven mitochondrial abgeleiteten Peptid sicherzustellen. Dieser Leitfaden liefert praktische Empfehlungen für Forscher, die mit MOTS-c in metabolischen, Leistungs- und Alterungsanwendungen arbeiten.
MOTS-c wird als lyophilisiertes Pulver geliefert, typischerweise in Fläschchen mit 5 mg oder 10 mg. Das Pulver sollte weiß bis cremeweiß erscheinen. Lyophilisiertes MOTS-c bei minus 20 Grad Celsius für optimale Langzeitstabilität lagern. Bei optimalen Bedingungen hält lyophilisiertes MOTS-c die Stabilität für etwa 12 bis 18 Monate bei minus 20 Grad Celsius aufrecht.
Die Rekonstitution sollte mit bakteriostatischem Wasser für Mehrfachanwendungen oder sterilem Wasser für Einmalanwendungen durchgeführt werden. Eine typische Rekonstitution für ein 5-mg-Fläschchen verwendet 1 mL Lösungsmittel und ergibt eine Konzentration von 5 mg pro mL. Rekonstituiertes MOTS-c bei 2 bis 8 Grad Celsius lagern und innerhalb von 14 bis 21 Tagen verwenden.
Dosierungsprotokolle für MOTS-c variieren je nach Studientyp. In murinen Stoffwechselstudien beträgt die am häufigsten verwendete Dosis 5 mg pro kg Körpergewicht täglich per intraperitonealer Injektion. Für Zellkulturexperimente wird MOTS-c typischerweise bei Konzentrationen von 0,1 bis 10 Mikromolar verwendet.
Die Verabreichungsroute ist eine wichtige Überlegung. Intraperitoneale Injektion ist die Standardroute für murine Studien. Forscher sollten beachten, dass MOTS-c die Blut-Hirn-Schranke nicht effizient überquert, daher erfordern neuroprotektive Studien intrazerebroventrikuäre Verabreichung.
